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Wahnsinn in Sittensen

Bei den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren ging Oberalster mit drei Teams an den Start. Die 70er-Herren mit Heinz-Peter, Rainer und Bernd waren als Nachrücker ins Feld gerutscht und qualifizierten sich mit Siegen über Untertürkheim und Retzelfembach als Gruppenzweiter für das Halbfinale. Dort musste man sich erwartungsgemäß dem DJK Dudweiler geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 gegen den Vorjahressieger TTV Hohndorf konnte man sich für die damalige Endspielniederlage revanchieren und gewann nach starker Leistung mit 4:3 verdient die Bronzemedaille

Die 40er-Herren mit Micha, Gerry, André, Thies und Enno kam gegen Magdeburg und Colgenstein gut ins Turnier. Das letzte Gruppenspiel entwickelte sich gegen Rees-Groin dann zu einem echten Thriller. Am Ende siegte Micha mit 11:9 im Entscheidungssatz und sorgte so für das 4:3. Im Halbfinale wartete zum  Lokalderby der TTSC Delmenhorst. Nach dem Break von Micha gegen Frank Sternal zog man sicher mit 4:0 zum vierten Mal in Folge ins 40er-Finale ein. Dort wartete wie in den letzten beiden Jahren der SC Staig mit Torben Wosik und Marcel Harler auf den VfW. Doch man spürte, dass die Hamburger in diesem Jahr auch den letzten Schritt gehen könnten. Nach guten Einzeln und einem fantastischen Doppel führte man wie 2024 mit 3:1. Enno spielte dann ein sehr starkes Spiel gegen Wosik, aber verlor dennoch knapp mit 1:3. Micha musste es also gegen Harler richten und lieferte beim 3:0 eine tadellose Leistung ab. Somit geht der Deutsche Meistertitel bei den 40er-Herren erstmals in der Geschichte nach Hamburg.

Nur ein paar Minuten später wurde der Jubel im OA-Lager noch größer. Die 50er-Herren mit Mulid, Alex, Nico, Thomas und Sven gewannen ebenfalls den Meistertitel durch ein 4:3-Erfolg über den TTF Besseringen. Bereits in der Gruppe duellierten sich die beiden Teams.  Auch dort siegt OA mit 4:3 und wurde Gruppensieger. Im Halbfinale wurden dann die kampfstarken Schwabmünchener überraschend deutlich mit 4:0 geschlagen. Im anderen Halbfinale verlor der große Turnierfavorit aus Friedeburg, da sich Oliver Alke im Doppel verletzte. Im Finale war es Thomas Ott der den entscheidenden Punkt für den ersten VfW-Erfolg seit 2009 in dieser Altersklasse besorgte.

Der Hamburger Verband feierte auch bei den Damen weitere Erfolge. Bei den 70ern siegte der TTC Neuenfelde und bei den 50ern der Niendorfer TSV. Bei den 60ern holte Niendorf eine tolle Silbermedaille.

Vom 05.-07.Juni stehen als letzter Saisonhöhepunkt die TT-Finals in Erfurt an.